“Be the change you want to see in the world” (Gandhi)
Unternehmen dienen häufig nur oder vorwiegend dem Zweck, Geld zu vermehren. Vor allem kapitalmarktbasierte Unternehmen (z.B. Aktiengesellschaften) haben häufig (angeblich) keine andere Wahl, als finanzielle Ziele über menschliche und ökologische Belange zu stellen.
Soziale Einrichtungen haben ehrenwerte und sinnvolle Ziele, sind in ihrer Finanzierung jedoch in der Regel abhängig von öffentlichen oder privaten Geldgebern, was sie in ihrer Freiheit einschränkt, sie abhängig macht und daran hindert, zu wachsen und mehr Menschen zu unterstützen.
Es entsteht also ein Bild von „entweder – oder“ – Geld verdienen und den Sinn in den Hintergrund stellen - oder Sinnvolles tun, aber abhängig sein.
Die Idee von Eco-Social Entrepreneurship (oder auch einfach Social Business) ist es, soziale und ökologische Herausforderungen unternehmerisch anzugehen – mit dem erklärten Ziel, wirtschaftlich erfolgreich zu sein, aber ohne das Ziel der Profitmaximierung über andere zu stellen.
Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank, hat sieben Prinzipien für Social Business definiert:
Auch wenn sich viele Probleme durch private Initiative lösen lassen, darf dabei die Rolle des Staats nicht vergessen werden: es gibt Herausforderungen, die sich nicht kostendeckend lösen lassen (Bildung, Gesundheitsfürsorge etc.). Gemeinschaftliche Aufgaben sollten nicht vernachlässigt, der Staat nicht aus seiner Verantwortung entlassen werden.
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