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Die Idee zur Gründung eines Vereins entstand aus dem Tag der Ideen 2008 heraus. Diese Veranstaltung unter dem Motto "AKTIVerLEBEN" war ursprünglich als kleines Treffen geplant. Jugendliche sollten Zukunftsideen erleben und Menschen treffen können, die zeigen, dass jeder die Zukunft mitgestalten kann.
Das Interesse bei den aktiv Beteiligten wie auch bei Besuchern war jedoch so überwältigend, dass sich der Organisator, Dan-Felix Müller, dazu entschied, über diesen Tag seine Diplomarbeit zu schreiben. Er entwickelte ein Konzept für einen Verein, der solche Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet veranstalten sollte.
Im Umfeld der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und dem Studiengang "Wirtschaft neu denken" (BWL, Philosophie und Kunst) fanden sich weitere engagierte junge Menschen, die gemeinsam das Konzept weiter entwickelten - das Ergebnis war zunächst nicht "Ideen³" - sondern "Indaba e.V."! Indaba ist ein Wort der südafrikanischen Sprache zulu und bedeutet "tiefes Gespräch".
Die Gründungsveranstaltung fand am ersten April 2009 statt und dauerte bis drei Uhr nachts. Insbesondere über den genauen Vereinszweck wurde intensiv diskutiert. Dieser Prozess zur Klärung der Motivation aller Beteiligten wirkte wie ein Katalysator und führte zu einer Satzung, mit der sich die Gründungsmitglieder voll und ganz identifizieren können.
Die Gründungsmitglieder:
Dan-Felix Müller (*17.08.1984), Hieronymus Rentsch (*30.12.1985), Hendrik Hartmann (*29.12.1984) und Clair Bötschi (*13.01.1988) studierten an der Alanus Hochschule in Alfter "Wirtschaft neu denken", eine Kombination aus wirtschaftlichen, philosophisch-kulturellen und künstlerischen Themen.
Andreas Ockert (*05.10.1984) hat Sozialmanagement (Sozialpädagogik & BWL) studiert. Nach einem viermonatigen Afrikaufenthalt studierte er zu diesem Zeitpunkt den Masterstudiengang "Forschung und Entwicklung in sozialen und pädagogischen Organisationen".
Angela Wyss (*06.08.1984) aus der Schweiz studierte Anglistik und Germanistik.
Julia Quentel (*17.06.1988) aus Frankreich studierte Bildhauerei.
Als erste Vorstände wurden Dan-Felix Müller, Andreas Ockert und Hieronymus Rentsch gewählt.
Am 29. Mai 2009 begleitete Andreas Terhoeven von terhoeven + team den jungen Verein durch den "Organisationskompass", ein Instrument zur ganzheitlichen Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung.
In einem umfassenden Prozess arbeiteten die 12 Teilnehmer an Fragen zu Sinn, Werten, Visionen, der Gemeinschaftsgestaltung und der konkreten Umsetzung der nächsten Ideen.
Die auf dem Entwicklungstreffen entstandene Idee der Jugend-Nachhaltigkeits-Radtour "Ideen erfahren" wurde am 19. Juni 2009 als Siegerprojekt des von dm-drogerie markt und der deutschen Unesco-Kommission ausgeschriebenen Wettbewerbs "Sei ein Futurist" ausgezeichnet.

Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2005-2014 zur Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung erklärt. Am 16.09.2009 wurde Indaba e.V. in Heidelberg als offizielles Projekt dieser Dekade für 2009 und 2010 ausgezeichnet. 2011 wurde die Auszeichnung für die Jahre 2011 und 2012 erneuert.
Infoportal der UN-Dekade
Was bei Gründung niemand wusste: in Österreich gibt es eine Organisation, die sich ebenfalls "Indaba" nennt. Aus diesem Grund wurde auf der Mitgliederversammlung am 30. Mai 2010 einstimmig beschlossen, den Vereinsamen zu ändern - in "Ideen³ e.V. // Räume für Entwicklung".
Die Idee der Tage der Ideen wurde zu einem Konzept weiterentwickelt, in dem nicht nur Ideen vorgestellt werden, sondern auch Raum zum intensiven Austausch, zur Arbeit an eigenen Visionen und Ideen und der Vernetzung mit anderen besteht. Durch gemeinsame künstlerische Aktionen wird das gemeinsame, kreative Gestalten der Zukunft direkt erlebbar.
Tage der Ideen werden mehr und mehr zu einem Franchise-Konzept entwickelt - wenn du selbst einen Tag der Ideen organisieren willst, sag uns Bescheid - wir helfen dir!
Bisher fanden folgende Tage der Ideen statt:
Weitere Informationen zu Tagen der Ideen auf www.tagderideen.de
Die auf dem Entwicklungstreffen im Mai 2009 von Andreas Ockert eingebrachte Idee, statt kurzen Konferenzen mit üblicherweise viel Input einfach eine Radtour anzubieten und zu spannenden Menschen und Orten einfach hinzufahren, um sie vor Ort zu erleben, wurde 2010 zum ersten Mal Wirklichkeit! Vom 1. bis zum 15.08. fuhren ca. 35 Menschen zwischen 13 und 26 Jahren von Bochum nach Darmstadt und besuchten unterwegs Projekte, Unternehmen, Künstler, alternative Hochschulen und einen biologisch-dynamischen Bauernhof. Finanziert wurde diese Tour vom EU-Programm "Jugend in Aktion", Alnatura, der Software AG-Stiftung, Wala und anderen Unterstützern.
Weitere Informationen zu Ideen erfahren 2010
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2011 fand Ideen erfahren vom 30.07. bis 13.08. statt. Neben Ideen³ beteiligten sich Paidaia e.V., Oikos International, der Dachverband Schweizer Jugendparlamente und Bike for Peace and New Energies als Organisatoren an der Tour. Diesmal waren ca. 40 Menschen zwischen 18 und 31 Jahren teil. Von Darmstadt, wo die letzte Tour geendet hatte, ging es in diesem Jahr nach Schönau in den Schwarzwald, wo bei den "Stromrebellen" der EWS Schönau ein Tag der Ideen als Abschluss gestaltet wurde. In diesem Jahr wurde die Tour vorwiegend durch das EU-Programm "Jugend in Aktion" finanziert.
Weitere Informationen zu Ideen erfahren 2011
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